Das war mein Jahr 2019

Ich befinde mich gerade in der Blase zwischen Weihnachten und Silvester. Man weiß nicht genau welcher Tag eigentlich ist und verliert manchmal auch denn Sinn dafür, welche Uhrzeit. Zeit das vergangene Jahr ein bisschen Revue passieren zu lassen und darüber nachzudenken, was man im kommenden Jahr eigentlich möchte. Da ich solche Jahresrückblicke immer gerne lese, möchte ich hier auch meinen mit euch teilen.

Meine schönsten Erlebnisse…

Der Lissabon-Urlaub mit meiner Freundin Jenni. Denn leider führen wir mittlerweile eine Fernfreundschaft. Nachdem wir uns früher fast täglich auf der Arbeit auf die Nerven gehen konnten, trennen uns nun nämlich knapp 500 km.

Rückblickend auch der Moment, in dem ich mit zwei meiner liebsten Freundinnen in einem Kanu saß, fast von einem Ast erschlagen wurde und in der Wupper landete. Zwei unserer drei Paddel mussten wir unterwegs wieder einsammeln.

Die vielen Essens-Dates mit meiner Freundin Lea. Essen und gute Gesellschaft machen schließlich immer glücklich. Besonders, wenn es sich um japanische Ramen handelt.

Ich habe zum ersten Mal…

2019 war tatsächlich ein Jahr, in dem ich viele Dinge das erste Mal gemacht habe. Ich war das erste Mal bouldern – ein Sport, von dem ich vorher nie gedacht hätte, dass er mir Spaß macht. Ich habe das erste Mal auf einem Surfbrett gestanden und auch das Festivalwochenende würde ich als meinen ersten richtigen Festivalbesuch werten.

Es wurde endlich Zeit für…

Sport. Anfang des Jahres war ich wohl an meinem persönlichen sportlichen Tiefpunkt. Nach jahrelangem tanzen habe ich mit meinem Umzug im Sommer 2018 meiner Tanzgruppe und somit auch dem regelmäßigem Sport den Rücken gekehrt.

Gereist…

2019 bestand bei mir eher aus vielen kürzeren Ausflügen und Urlauben als auch einer großen Reise. Ich habe viele Städte in den Niederlanden erkundet. Arnheim, Maastricht, Nijmegen, Venlo und Leiden waren dabei. Im Mai durfte ich beruflich nach Budapest reisen (mein erster Besuch in der Stadt), im Juni besuchte ich Lissabon und im September ging es nochmal nach Portugal.

Gehört…

Zu meinen liebsten Künstlern dieses Jahr gehören definitiv Florence and the Machine, Dermot Kennedy, Oh Wonder, Half Moon Run und Years & Years. Das entspricht auch fast (Oh Wonder war leider nicht auf Tour) den Konzerten, die ich in diesem Jahr besucht habe. 4 Stück an der Zahl.

2019 war aber auch definitiv das Jahr der Podcasts für mich. Gemischtes Hack, Baywatch Berlin, Zwei Zwanziger, Paardiologie und auf nen Vino waren nur einige der Podcasts, die ich in diesem Jahr regelmäßig gehört habe.

Gesehen…

Gesehen habe ich dieses Jahr glaube ich relativ viele Serien. Erwähnen muss man glaube ich Game of Thrones, True Detective, Modern Family, You, The Sinner, Parfum und Riverdale (auch wenn ich das nur noch schaue, um es irgendwie zu Ende zu bringen).

Gelesen…

Auch Bücher haben es dieses Jahr so einige in mein Bücherregal geschafft. Wer sich die Liste ein bisschen genauer anschaut wird neben den ganzen Krimis & Thrillern auch einige Ausreißer finden, die es definitiv wert waren, ein wenig über meinen Bücher-Tellerrand zu schauen:

  • Nele Neuhaus – Muttertag
  • Anna Newton – An Edited Life
  • Michael Kibler – Abendfrost
  • Simon Beckett – Die ewigen Toten
  • Jiliane Hoffmann – Nemesis
  • Sophie Passmann – Alte weiße Männer
  • Chris Carter – die Bestie
  • Sebastian Fitzek – Das Geschenk
  • Marie Luise Ritter – Tinder Stories – Ein Jahr voller Dates
  • Søren Sveistrup – Der Kastanienmann
  • Andreas Gruber – Todesmal
  • Dave Kerpen – The Art Of People
  • Romy Hausmann – Liebes Kind
  • Ethan Cross – Die Stimme des Zorns

Ich komme also etwas über ein Buch im Monat und hoffe, dass ich das auch im kommenden Jahr weiterhin schaffen werde. Wenn ich mich erst einmal überwunden habe, und das Buch in die Hand genommen habe, gibt es eigentlich auch kein Halten mehr.

Was ich mit für 2020 vornehme…

Auf YouTube sind mir schon zahlreiche Videos untergekommen, die den Titel „How to level up in 2020“ oder ähnliche tragen. Was ein Blödsinn – als müsste man immer ein neues Level erreichen und noch besser werden. Was ich mir für 2020 vornehme? Spontaner sein. Denn daraus haben sich auch 2019 schon die besten Dinge ergeben. Wie zum Beispiel die zweite Reise nach Portugal, die wir spontan am Flughafen von Budapest beschlossen und auch schon fast dort gebucht hätten. Außerdem kann ich mich hoffentlich mal wieder über eine längere Reise und gleichzeitig ein Wiedersehen freuen.

Was hat euer Jahr 2019 besonders gemacht? Auf was freut ihr euch im kommenden Jahr?

Ich wünsche euch allen einen guten Start in 2020!

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