Travel: Surfen in Portugal

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“Bist du eigentlich eine Wasserratte?” – Diese Frage erreichte mich im Mai von einer Freundin. Wenig später hatten wir unseren Surfurlaub in Portugal gebucht. Wir hatten keine großen Erwartungen an den Urlaub (außer vielleicht, dass wir es am Ende schaffen auf einem Surfbrett zu stehen). Am Ende war es eine der entspanntesten Urlaubswochen, die ich jemals hatte.

Die Location

Gebucht haben wir das Dreamsea Surf Camp in Portugal Centro am Praia da Tocha. Der Praia da Tocha befindet sich etwa 30 Minuten mit dem Auto von Coimbra entfernt und liegt zwischen Porto und Lissabon, so dass man den Urlaub gut damit verbinden könnte diese beiden Städte zu besuchen.

Das Dreamsea Camp ist Teil eines normalen Campingplatzes, jedoch durch einen Zaun davon abgegrenzt. Meine Freundin und ich haben uns ein Glamping Zelt gebucht – mit Doppelbett, Pflanzen und genug Platz. Ansonsten kann man sich auch ein Shared Tent buchen (hier hab es wohl auch normale Betten und keine Matratzen) und teilt dieses dann mit anderen Leuten.

Das Essen

Das Essen ist inklusive und war wirklich tausend mal besser als ich es erwartet hätte. Die Küche hat sich wirklich jeden Tag unglaubliche Mühe gegeben. Zum Frühstück gab es Käse, portugiesischen Schinken, Marmelade, Frischkäse, Nutella, Erdnussbutter, Salat, Müsli, Granola, Joghurt und frisches Obst sowie Brötchen.

Zum Mittagessen konnte man sich entweder morgens Brötchen einpacken (wenn man z.B. an den Strand wollte) oder zur Mittagszeit im Camp einen Salat genießen (der war übrigens grundsätzlich vegan).

Auf das Abendessen konnte man sich wirklich schon den ganzen Tag freuen. Indisch, Wraps, Pita, Barbecue. Über die Woche hinweg gab es ausreichend Abwechslung, immer vegetarische und vegane Alternativen und frische Salate.

Surfen und weitere Freizeitangebote

Ich hatte mir den Basic Surf Kurs gebucht, was bedeutet, dass ich 10 Surfstunden über die Woche verteilt hatte. Samstags gibt es keine Stunden, da das meistens der Tag ist, an dem die meisten Gäste an- oder abreisen. Wann die Surfstunden sind, hängt dann von den Wetterbedingungen ab. Schließlich möchte man direkt am Anfang nicht mit 2 Meter Wellen konfrontiert werden. Wellen beobachten, warm machen und ab ins Wasser! Die Surflehrer waren wirklich toll und haben es auch morgens um 7 Uhr geschafft uns zu motivieren.

Neben dem Surfkurs konnte man sich noch einen Basic (3 Mal) oder Intensiv (5 Mal) Yogakurs dazu buchen. Die Yogalehrerin war ebenfalls wirklich großartig – das war auch das erste Mal, dass meine Haltung mal korrigiert wurde. Mal war es anstrengender, mal entspannender und an einem Abend gab es sogar eine Sunset Meditation am Strand.

Ansonsten gab es auch tagsüber und abends immer mal wieder Aktivitäten wie ein Ping Pong oder Volleyball Turnier, einen Quizabend, Karaoke oder Bier Pong, an denen man sich beteiligen konnte, wenn man wollte. Und das wollte man meistens, denn die Leute (sowohl die Besucher des Camps als auch die Leute, die dort gearbeitet haben) waren einfach nur nett und gut drauf.

Mittwochs hatte man die Option mit der Gruppe nach Porto zu fahren und sich die Stadt einen Tag lang genauer anzugucken. Macht das und schaut euch auf jeden Fall den Sonnenuntergang aus dem Park Jardim do Morro an.

Mein Fazit: Ich möchte definitiv nochmal surfen gehen. Ich will das jetzt besser können. Und wenn ich schon nochmal surfen gehe, kann ich mir auch vorstellen, nochmal in ein Dreamsea Camp zu gehen. Ob das nochmal Portugal oder ein anderes wird, ist dann die andere Frage.

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